Sauerbraten aus dem Dutch Oven

Sauerbraten weckt bei mir jedesmal Kindheitserinnerungen… Für mich ist es immer wie „bei Omma“, wenn ich dieses zarte, fast mürbe Fleisch mit der süßlich-weihnachtlichen Sauce im Mund habe! 🙂 Das schöne ist: Ich kann es jetzt selber nachkochen und dann auch noch in meinem momentanen Lieblingsspielzeug, dem Dutch Oven!

Rheinischen Sauerbraten einlegen

  • 1,5 – 2 kg Rinderbraten (Schulter) oder Pferdebraten
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • 1 EL Senfsaat
  • 1 EL Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 500 ml Essig 5%
  • 500 ml Wasser
  • 150 g Zucker
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Suppengemüse

Zum Einlegen des Sauerbratens müsst ihr als erstes ein Essig-Süppchen kochen. Dies besteht aus dem Essig, Wasser, Zucker, Zwiebel (kleingeschnitten), Lorbeerblättern, Senfsaat, Suppengemüse. Kurz aufkochen und mit geschlossenem Deckel abkühlen lassen. Wenn der Sud abgekühlt ist, legt ihr das Fleisch in einem hohen Behältnis in diesen Sud für 4-5 Tage ein.

Zubereitung Sauerbraten aus dem Dutch

Zutaten für 4-6 Personen im Petromax ft6

  • 1,5 – 2kg eingelegten Rinder- oder Pferdebraten
  • den Sud des Fleisches
  • 2 Stücke Palmin
  • 1 EL Griebenschmalz
  • 3 Zwiebeln
  • Rinderfond
  • 1 Flasche Rotwein
  • 250g Rübenkraut
  • 1 Pk Printen

Zunächst schneidet ihr die Zwiebeln in grobe Stücke und glasiert diese im Dutch Oven mit dem Palmin und dem Griebenschmalz. Dann gebt ihr den Braten in den Dopf und bratet ihn von allen Seiten scharf an.

Nun füllt ihr den Dopf mit dem Fond, dem Sud und dem Rotwein auf. Deckel drauf und Kohlen zu gleichen Teilen unter und auf den Dutch Oven verteilen. In diesem Fall habe ich Greek Fire Briketts benutzt, da ich über 2-3 Stunden eine gleichmäßige Hitze brauche und nicht ständig Kohlen nachlegen möchte. Die nächsten 2 Stunden könnt ihr euch anderen Dingen widmen, wie z.B. die Printen in kleine Brösel schneiden. 🙂

Nach zwei Stunden sollte der Braten bereits eine schöne Konsistenz haben und ihr könnt euch an das Beste beim Sauerbraten begeben: der Soße! Ich steh drauf, wenn die Sauce süß ist und weihnachtliche Aromen besitzt. Dementsprechend werden nun das Rübenkraut und die Printenbrösel mit in den Dopf gegeben. Deckel wieder drauf und für weitere dreißig Minuten brutscheln lassen.

Nehmt nun das Fleisch raus und schneidet es in Scheiben. Dann fischt ihr die groben, großen Gewürze raus. Anschliessend haltet ihr den Pürierstab in den Dopf und püriert die Soße bis sie homogen ist. Nun legt ihr die Fleischscheiben wieder in den Dopf und lasst Fleisch und Sauce nochmal eine halbe Stunde allein.

Nach mittlerweile drei Stunden werdet ihr es kaum noch abwarten können, weil sich auch ein unfassbarer Duft rund um den Dutch Oven ausbreitet. In der Zwischenzeit könnt ihr euch um die Beilagen kümmern. In meinem Fall waren dies Kartoffelklöße und Apfel-Zimt-Rotkohl (wie soll es anders sein… natürlich aus dem Dutch ;-))

Wie ihr auf dem Teller sehen könnt ist der Braten noch von einer Konsistenz, welche das Schneiden einer Scheibe ermöglichte. Je länger ihr den Braten in Scheiben in der Soße liegen lassen umso weicher wird er am Ende. Das Ganze könnt ihr ziehen bis ihr einen „Pulled Sauerbraten“ habt. Aber da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, solltet ihr nach eurem gusto entscheiden, wie ihr es am Liebsten habt!

Also dann… Ran an den Sauerbraten! Natürlich könnt ihr auch fertig eingelegtes Rind- oder Pferdefleisch nehmen. Wenn ihr einen guten Metzger oder Großhandel mit guter Metzgerei kennt, dann geht das selbstverständlich auch.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbauen und würde mich über ein Feedback eurerseits freuen…

Bis bald…

Der Steffen

 

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